Dysmorphophobie

Veröffentlicht auf von Pink Cupcakle

Hallo ihr Lieben!

Wir einige von euch vielleicht schon gelesen haben habe ich heute Morgen geradetn Vox einzuschalten. Dort kam eine sehr Interessante Reportage über Leute, die sich selbst hässlcih finden, und das ganze ihr  Leben so berherrscht, dass sie richtig gestört, und beeinträchtigt sind.

Die Krankheit heißt, Dysmorphophobie.

Wikipedia sagt darüber:

 

Bei Dysmorphophobie (altgr. dys „schlecht“ (hier: „Miss-“), morphé „Form“ (hier: „gestaltet“-), phóbos „Furcht“) handelt es sich um eine Störung der Wahrnehmung des eigenen Leibes.

Die Betroffenen nehmen ihren Körper oder einzelne Körperteile als hässlich oder entstellt wahr. Am häufigsten beziehen sich die betroffenen Körperteile auf das Gesicht oder den Kopf (wie z. B. Akne, Narben, eine zu große Nase oder Ohren, asymmetrische Gesichtszüge), aber es kann auch jedes andere Körperteil betroffen sein (z. B. Füße oder Geschlechtsteile). Die Betroffenen leiden wegen ihres Aussehens oft unter zwanghaften Gedanken, die bis zu mehrere Stunden am Tag andauern können. Weiterhin zeigen die Betroffenen oftmals sogenannte ritualisierte Verhaltensweisen: das Überprüfen des Aussehens in Spiegeln oder anderen reflektierenden Oberflächen, das Vergleichen des eigenen Aussehens mit dem Aussehen anderer Personen, ritualisiertes Auftragen von Makeup oder anderen Kosmetikartikeln. Auch das Vermeiden sozialer Situationen wie z. B. Partys oder Einkaufszentren aus Angst vor negativer Bewertung durch andere Personen ist häufig vorzufinden.

 

 

In der Reportage auf Vox wurden verschiedene Leute, die sich alle samt nicht für ihr Aussehen schämen mussten.

 

image

Jolyan ist davon überzeugt, der hässlichste Mensch der Welt zu sein.

image

Kayla verabscheut ihr vermeintlich maskulines Gesicht. Sie steht vor der siebten Nasenoperation

 

image

Beim Anblick ihres Spiegelbildes bricht Ruth in Tränen aus.

 

 

Das hier hat Vox darüber geschrieben:

Ich rate denen die es nicht gesehen haben es durfchzulesen.

 

Unter Dysmorphophobie, umgangssprachlich auch Schönheitshypochondrie, leidet vermutlich bis zu ein Prozent der Bevölkerung. Die Dunkelziffer könnte jedoch weit höher liegen, da die Betroffenen sich meist isolieren und nur selten professionelle Hilfe in Anspruch nehmen. Dabei kann die Krankheit sehr ernste Ausmaße annehmen: Etwa ein Viertel der Dysmorphophobiker unternehmen früher oder später einen Selbstmordversuch. Dem Filmemacher Emeka Onono ist es gelungen, drei dieser extrem scheuen Menschen vor die Kamera zu holen. Er spricht mit ihnen über ihre Selbstwahrnehmung und begleitet sie zu ihren Therapiesitzungen bei den Dysmorphophobie-Spezialisten Robert Willson und David Veale in London. Anhand von Expositionsübungen sollen Ruth, Kayla und Jolyan wieder lernen, ihren Körper und ihre Gesichter so wahrzunehmen wie andere Menschen sie sehen: als normale Menschen und nicht als abscheuliche Monster. Ruth findet ihr Gesicht zu bleich und verbirgt es unter einer dicken Schicht Make-up und ihren langen Haaren. Kayla verabscheut ihr vermeintlich maskulines Gesicht - sie steht vor der siebten Nasenoperation und ist fest davon überzeugt, das Krankenhaus diesmal als wirklich schöner Mensch zu verlassen. Jolyan leidet angeblich unter starken Augenringen und verlässt das Haus nur noch mit einer verspiegelten Sonnenbrille. Kayla und Jolyan sind aufgrund ihrer Krankheit nicht in der Lage, Beziehungen zu führen, Freundschaften zu erhalten oder zu arbeiten. Dysmorphophobie beginnt häufig in der Pubertät, wenn das Äußere für die meisten Jugendlichen immer wichtiger wird. Nicht jeder, der wegen seiner Zahnspange oder seiner Akne gehänselt wird, entwickelt sich zum Phobiker. Die Menschen jedoch, die unter der Schönheitshypochondrie leiden, sind besessen von ihrem Aussehen. Sie verbringen täglich bis zu zehn Stunden vor dem Spiegel, zupfen an ihrer Haut und versuchen, den besten Winkel und das beste Licht für ihr Auftreten zu finden. Ruth leidet unter einer weniger schweren Dysmorphophobie als Kayla und Jolyan: Sie hat eine Arbeitsstelle und lebt mit ihrem Freund zusammen. Dennoch ist sie sicher, auf der Straße von allen angestarrt zu werden und kann das Haus nicht ohne Make-up verlassen. Zusammen mit Emeka Onono geht sie einkaufen - ganz ohne Wimperntusche. Allerdings ist sie sicher, dass Onono den Verkäufer dafür bezahlt hat, sich nicht über diesen Makel zu äußern. Jolyan, ein talentierter Komponist, ist davon überzeugt, der hässlichste Mensch der Welt zu sein. Dass er wirklich an Dysmorphophobie leidet, vermag er allerdings nicht immer sicher einzuschätzen. Seine Aufgabe: ein Bandauftritt ohne verspiegelte Sonnenbrille. Kayla kann der siebten Schönheits-OP nicht widerstehen. Wie erwartet ist sie vom Ergebnis enttäuscht. Um seine 24-jährige Tochter glücklich zu machen, hat sich Kaylas Vater schwer verschuldet - Kosten, die in einer Therapie besser angelegt gewesen wären. Kayla glaubt jedoch nicht an eine seelische Erkrankung, sondern versucht verbissen, ihren Körper zu perfektionieren. Das Problem der Dysmorphophobiker ist jedoch nicht ihr tatsächliches Äußeres, sondern ihre eigene, verzerrte Wahrnehmung davon. Antidepressiva können die Schübe abmildern und seltener auftreten lassen. Auf Dauer hilft jedoch nur eine Therapie. Die Patienten müssen lernen, ihr Aussehen weniger ernst zu nehmen und einen neuen Lebensmittelpunkt zu finden. Dies gelingt zum Beispiel durch kognitive Verhaltenstherapie oder eine Konfrontationstherapie. 'Mein Aussehen macht mich krank' beschäftigt sich mit einer bisher weitgehend verkannten seelischen Erkrankung: der Dysmorphophobie. Drei Monate lang begleitet der Filmemacher Emeka Onono drei Betroffene in ihrem Alltag. Einfühlsam und bewegend zeigt die Sendung die täglichen Probleme von Kayla, Jolyan und Ruth - und wie sie sich nach und nach aus ihrer Isolierung lösen.

 

 

Wirklich krass was es gibt, mir tun die Leute sehr leid. Vorallem Kayla, das team hat sie bei ihrer was weiß ich wievielten Nasen OP begleitet, es gab Komplikationen, und als sie den Verband abgemacht haben war sie todunglücklich, weil ihr ihre neue Nase nicht gefallen hat :(

 

 

the pink sign

Veröffentlicht in Sonstiges ♥

Kommentiere diesen Post

JennaDeluxe ♥ 01/22/2012 18:05

ich habs auch gesehen!! echt interessant. hab mich wiedererkannt :( nur zum glück halt nicht in dem extremen ausmaß, aber mir geht es manchmal leider genauso.

Pink Cupcakle 01/22/2012 21:42



was? Du hast dich wiedererkannt? :O 


Aber ich glaube das geht jedem Mädchen so, dass es erschrickt wenn es sich erstmal an sein geschminktes Gesciht gewöhnt hat, und sich dann ungeschminkt sieht. Das geht mir auch jeden Abend so
"Bis das wirklich ich?". Aber ich denke das ist ganz normal, mach dir keine Sorgen ♥



www.maries.over-blog.de 01/22/2012 13:46

Mein Gott, wie schlimm, die Armen :/

Pink Cupcakle 01/22/2012 16:29



Ja, die tun mir alle total leid :(